Eigenbluttherapie

Was ist Eigenblutbehandlung?

Die Behandlung mit Eigenblut ist als Methode der Naturheilkunde so alt wie die Medizin selbst. Schon im 15. Jahrhundert v. Christus wurde sie in Ägypten zur Therapie der verschiedensten Krankheiten empfohlen.

Man injiziert Eigenblut um aus naturheilkundlicher Betrachtungsweise die körpereigene Abwehr zu mobilisieren, denn das Blut des Patienten enthält seine höchst individuelle körpereigene Information über Krankheiten, die der Organismus erlebt hat, aber auch über Stoffwechselprodukte und Toxine, wenn deren Spuren nachweisbar bleiben.

Die Ursprünge dieser Therapie liegen in den Versuchen des englischen Arztes William Highmore. Man erkannte, dass das sich bei Knochenbrüchen bildende Hämatom (Bluterguss) wesentlich zur Heilung der Fraktur beiträgt. Heute gehört die Eigenbluttherapie zum selbstverständlichen Repertoire in der Naturheilpraxis.

Anwendung

Bis zu 10 ml Blut werden entnommen und quasi als „Fremdkörper“ intramuskulär unmittelbar nach der Entnahme wieder injiziert. Eine Aktivierung des Immunsystems ist die Folge. Das Eigenblut kann auch verändert werden, z. B. indem es mit Sauerstoff oder Phytotherapeutika  angereichert wird. Generell wird die Eigenblut-Therapie erfahrungsgemäß bei chronisch geschwächter Abwehrsituation und Allergien verschiedener Art durchgeführt.

Die vorgenannten Anwendungsgebiete stellen kein Heilversprechen oder die Garantie einer Linderung oder Verbesserung aufgeführter Krankheitszustände oder Leiden dar.

Kontraindikationen

Bei Menschen mit Gerinnungsstörungen und bei Einnahme von gerinnungshemmenden Medikamenten kann es zu Blutergüssen und Abszessen kommen.